Montag, 29. September 2014

Welcome back to real world

Was macht man, wenn man nach 2 Monaten Reisen durch sonnige Länder zurückkommt und feststellt dass sich nichts, aber auch wirklich gar nix geändert hat (warum sollte es auch, hö?) und man selbst sehr wahrscheinlich noch schneller als gewollt wieder in sein altes, graues, übergewichtiges Alltags-Ich zurückverwandelt wird?

Genau, man betrinkt sich und guckt sich japanische Musikvideos an, die man nur dann überlebt, wenn man geistig noch 14 ist und zusätzlich viel Zucker konsumiert. Und wacht dann am nächsten Tag schwerst verkatert auf und liest sich leicht beschämt die im Rausch an Freunde geschriebenen Nachrichten durch. Irgendwas mega-peinliches dabei? Aber sicher.

Ich meine, das Glück was vielen Reisenden beschert wird, wenn sie zurückkommen und keine Sau sich wirklich dafür interessiert, was sie erlebt haben - darauf habe ich mich schon vorher eingestellt.
Aber - irgendwie beschleicht mich das Gefühl - es ist vielleicht gar nicht nur meine eigene Person, die Schuld an meiner permanenten Unzufriedenheit hat?
Vielleicht.. liegt.. es .. *Oh Gott* - am Umfeld?
Ach, wobei. Andere sind hier auch glücklich. Oder in Kiel. Oder in Berlin.

Und damit herzlich willkommen zur dritten Staffel dieses überaus erfolgreichen Blog!
Ne bessere Einleitung is mir nich eingefallen.
Gibt mir etwas Zeit zum Warm werden, Ich bin mir sicher irgendwo in meinem noch benebelten Hirn liegen sie - die richtig guten Ideen.

Smiley.



Kommentare:

  1. Wie soll man als Leser an der Reise Interesse zeigen können, wenn man im selben Atemzug, in dem man vom Ende der Reise erfährt, schon vorgeworfen bekommt, sich dafür gar nicht zu interessieren?

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Aaach, fühl dich nich angegriffen - Fishy - ich mein ja nur die Reallife-Kontakte :)

      Löschen